„Nur weil du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht
hinter dir her sind" ist eine der berühmtesten Zeilen aus Joseph Hellers
"Catch-22". Ich schlage eine
logische Konsequenz vor: Nur weil sie hinter dir her sind, heißt das nicht,
dass du nicht paranoid bist.
Ein Beitrag von Edward Feser
In zwei Artikeln bei Rorate Caeli (hier und hier) bietet der traditionalistische katholische Historiker Roberto de Mattei
einige erhellende Beobachtungen über paranoide Denkweisen, die in einigen
rechten Kreisen vorherrschen, wie etwa die QAnon-Theorie. Diese werden gewöhnlich als „Verschwörungstheorien"
kritisiert, aber wie De Mattei betont, ist es nicht das Problem, dass sie
bösartige linke Verschwörungen postulieren.
Linke Ideen dominieren tatsächlich die Nachrichtenmedien, die Universitäten,
die Unterhaltungsindustrie, die Personalabteilungen der Unternehmen und so
weiter. Linke Politiker und
Meinungsmacher sind tatsächlich extrem feindselig gegenüber traditionellen
moralischen und religiösen Ansichten und bedrohen in einigen Fällen die
Freiheit der Menschen, diese zu äußern.
Ein transformatives Projekt wie The Great Reset ist kein Produkt
rechter Fantasie - es hat seine eigene offizielle Website, um Himmels
willen. Linke in der Regierung, in der
Presse, in NGOs usw. haben gemeinsame Werte und Ziele und arbeiten zusammen, um
sie voranzutreiben. Die „Verschwörung"
hier ist nicht geheim oder hypothetisch, sondern offen.